Poetry-Slammer, literarischer Kabarettist und Buchautor Von der Bühne ins Buch

15.05.2017

Applaus und Bühnenluft, für Schriftsteller gibt‘s das nicht so oft, für Poetry-Slammer wie Alex Burkhard ist es die normale Arbeitsatmosphäre egal ob bei einem Wettstreit auf offener Bühne oder einem Abend auf der Lesebühne.

Vom Buch auf die Bühne, das ist der gewohnte Weg für Literatur, die eben auch mal vorgelesen wird. Bei vielen jüngeren Autoren ist es umgekehrt, sie schreiben für die Bühne, sei es für einen Slam-Wettstreit oder auch für Kabarett –Abende auf einer Lesebühne. Einer der auf vielen solchen Bühnen mitmischt ist Alex Burkhard.

Er liebt die Unmittelbarkeit des Lesens vor Publikum, auch wenn in einem Slam-Wettbewerb oft die lauten Effekte mehr einbringen als literarische Qualität. Was in seinem Fall gar nicht stimmt, denn er gewann vor einigen Wochen die Bayerischen Slam-Meisterschaft. Trotz Wettbewerb ist eine Slam-Meisterschaft auch immer bisschen Familientreffen und die Akteure auf den Lesebühnen der Stadt sind gut miteinander vernetzt.

Alex Burkhard berichtet im Gespräch, worauf es ankommt, damit ein Text auf der Bühne gut rüberkommt und ob der Autor auf der Bühne wirklich immer sich selbst, wenn er „ich“ sagt. Außerdem geht es um die Frage, ob Bühnenpoeten auch von der Verlagen ernst genommen werden als Autoren.

Audio

Alex Burkhard über Poetry-Slams und Texten für die Bühne

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Die Autorin
Gabriele Hafner
Radio-Redaktion
g.hafner@st-michaelsbund.de