Malteser Momente Helfen lernen

08.09.2017

Stabile Seitenlage, Mund-zu-Mund-Beatmung – Bei vielen Menschen liegt der Erste-Hilfe-Kurs Jahre zurück. Dabei kann Erste Hilfe plötzlich notwendig werden. Wir waren bei einem Kurs in München dabei.

Erste Hilfe Kurs bei den Maltesern © Rauch/SMB

Knapp 15 Menschen sitzen im Stuhlkreis und hören aufmerksam dem Malteser Rettungssanitäter Josef Mitteröder zu. „Sie brauchen keine Angst vorm Helfen haben. Sie können keine Fehler machen“, stellt er gleich zu Beginn klar. Unter den Teilnehmern sind Führerscheinanwärter, Angestellte, die den Kurs für die betriebliche Ersthelferausbildung benötigen und Menschen, deren letzter Erste-Hilfe-Kurs schon mehr als zwanzig Jahre zurückliegt.

An Puppen üben die Teilnehmer die stabile Seitenlage sowie die Herzdruckmassage und die Mund-zu-Mund-Beatmung. Einigen Teilnehmern spürt man die Nervosität an. Vor allem bei der Herzdruckmassage kommen manche ins Schwitzen. „Es war doch anstrengender als gedacht“, meint eine Teilnehmerin.

Erste-Hilfe-Maßnahmen seien ein Basiswissen, das breit in der Öffentlichkeit verbreitet sein sollte, sagt Markus Bretschneider, der Diözesan-Ausbildungsreferent der Malteser im Erzbistum München und Freising. Jeder könne helfen und somit Leben retten.

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Der Autor
Manuel Rauch
Radio-Redaktion
m.rauch@st-michaelsbund.de


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